Klingen im Feuer geboren

Handgemachte Messer aus der Schweiz

Stähle

Stahl

Der verwendete Stahl hat einen grossen Einfluss auf die späteren Eigenschaften einer Klinge. Die rohen Barren und Schienen sehen alle gleich aus, aber welche Legierungselemente drin stecken das macht den Unterschied.
Für meine handgefertigten Messer verwende ich überwiegend hochwertige Kohlenstoff- und Werkzeugstähle, die bewusst nicht rostfrei sind.
Diese Stähle zeichnen sich durch ihre aussergewöhnliche Schärfe, Stabilität und Zähigkeit aus – Eigenschaften, die von Chromstählen nicht erreicht werden können. Ein Messer aus diesen Materialien ist nicht nur ein Werkzeug, sondern ein Begleiter, der mit der richtigen Pflege seine volle Leistung entfaltet und über Jahre hinweg Freude bereitet. Die natürliche Patina, die sich im Laufe der Zeit bildet, verleiht jedem Messer zudem eine einzigartige, charaktervolle Optik.
Auf expliziten Wunsch verarbeite ich schon mal rostfreie (präziser wäre rostträge) Stähle.
Nachfolgend habe ich einige der Stähle welche ich einsetze beschrieben: Stähle

Stahl

Es lassen sich auch diverse "Abfall-Stücke" als Klingenstähle wieder verwerten.
Feilen sind generell aus sehr gutem Kohlenstoffstahl mit wenig Legierungselementen. Aus ihnen lassen sich sehr hochwertige Klingen schmieden.
Kugellager sind aus 1.3505 (siehe weiter unten) und ergeben ebenfalls seht gute Klingen.
Federn (LKW oder Auto) eigenen sich für sehr robuste Messer, Küchenbeile und für alles womit gehackt oder geschlagen werden soll. Für feinere Messer fehlt es ihn an Kohlenstoff
Gewehrläufe bestehen aus sehr zähen Stählen welche die entstehenden Drücke beim Schuss aufnehmen können. Ich verwende sie nur im Damast als helle und zähe Komponente.

Griffmaterialien

Holz

Für die Gestalltung der Griffe setzte ich am häufigsten Holz ein. Die Vielfallt ist riesig, von ganz hellen Farben wie Birke, Apfelbaum oder Olive über die dunkleren Töne wie bei Nussbaum oder Palisander bis zu fast Schwarz bei Grenadill oder Ebenholz ist alles möglich.
Doch die Natur hat noch mehr zu bieten: Es gibt auch Hölzer in aussergewöhnlichen Farben wie orangen Padouk, rotes Pink Ivory oder den violetten Amarant.
Besonders faszinierend finde ich Maserhölzer, deren einzigartige Strukturen und Muster jedes Messer zu einem unverwechselbaren Einzelstück machen.
Holz verbindet natürliche Schönheit mit angenehmer Haptik und verleiht jedem Messer eine warme, lebendige Ausstrahlung.
Nebst den persönlichen Vorlieben gilt es auch etwas die spätere Verwendung ein zu beziehen. Nicht jedes Holz ist unbehandelt für die Küche, wo es öfter feucht wird, geeignet.
Ein Beschreibung der häufig eingesetzten Holzsorten finden sie hier: Holzarten

Holz

Sogenannte stabilisierte Hölzer sind vollständig resistent gegen Feuchtigkeit. Natürliche Hölzer werden unter Vakuum mit einem Kunstharz durchtränkt, wodurch sie haltbarer und widerstandsfähiger werden.
Zusätzlich können Farbpigmente hinzugefügt werden, was besonders attraktive und einzigartige Farbkombinationen ermöglicht.

Holz

Horn ist ein traditionelles und vielseitiges Material für Messergriffe, das sich durch seine natürliche Schönheit und Robustheit auszeichnet. Es wird häufig von Tieren wie Hirsch, Schaf, Rind oder auch Steinbock gewonnen und bietet eine einzigartige Maserung und Farbgebung, die jedes Messer zu einem Unikat macht.

Holz

Knochen, wie der von Rind, Kamel oder der ausgestorbenen Stellerschen Seekuh, ist ein klassisches Material für Messergriffe, das durch seine Härte, Stabilität und natürliche Ästhetik überzeugt und sich auch für Gravuren oder Verzierungen eignet.

Legales Bein, wie das fossile Elfenbein vom Mammut oder das vom Warzenschwein, ist ein exklusives Material für Messergriffe, das durch seine einzigartige Struktur und edle Optik sowie Haptik besticht.

Für kleinere Stücke ist auch die Tagua-Nuss (pflanzliches Elfenbein) ein interessantes Material.
Zur Verzierung verwende ich gerne kleine Einlagen aus Perlmutt, die mit ihrem irisierenden Glanz besondere Akzente setzen.

Material für den Scheidenbau

Holz

Für die Herstellung meiner Messerscheiden verwende ich hochwertiges, vegetabil gegerbtes Rindsleder. Dieses Leder zeichnet sich durch seine natürliche Verarbeitung aus, bei der keine chemischen Gerbstoffe eingesetzt werden. Es ist robust, langlebig und bietet eine ideale Grundlage für die sichere und stilvolle Aufbewahrung Ihrer Messer.
Es eignet sich auch hervorragend für individuelle Verzierungen, wie Muster oder z.B. die Initialen des Besitzers.
Um besondere Akzente zu setzen, veredle ich die Messerscheiden auf Wunsch mit exklusiven Ledersorten, wie etwa Straussenleder, Straussenschienbein, Perlrochen, Aga-Kröte oder Fischleder. Diese exotischen Lederarten verleihen den Messerscheiden eine einzigartige Optik, die jedes Stück zu einem unverkennbaren Unikat machen.



häufig verwendete Stähle

1.2842

Ein ausgewogener, vielseitiger Werkzeugstahl. Ich verwende ihn gerne im Damast, weil er dank seinem hohen Anteil an Mangan sehr dunkel zeichnet und somit kontrastreiche Muster ergeben. Er ist ideal für Jagdmesser und generell Outdoor-Messer die sowohl scharf als auch robust sein sollen

1.2510

Ihn verwende ich gerne im Damast für Küchenmesser anstelle vom obigen 1.2842 da er etwas mehr Kohlenstoff und einen kleinen Anteil Wolfram und Chrom hat. Er zeichnet immer noch schön dunkel im Damastmuster liefert aber eine etwas höhere Verschleissfestigkeit.

75Ni8

Einer der bevorzugten Stähle für die Herstellung von Damaststahl. Sein hoher Nickelgehalt (2%) sorgt für helle Muster.
Ihn verwende ich oft in Kombination mit Stählen, die einen hohen Kohlenstoffgehalt haben, um sowohl optisch ansprechende Muster als auch eine hervorragende Schneidleistung zu erzielen. Die Zähigkeit des Stahls trägt zur Stabilität des Damastmessers bei und macht es widerstandsfähig gegen Bruch und Verschleiss.

1.2767

Ein sehr zäher Nickelstahl, der durch seine 4% Nickel im Damast sehr hell zeichnet und kontrastreiche Muster ergibt. Durch seinen Anteil an Chrom ist er jedoch im Damast nicht ganz so einfach zu verschweissen.
Ich verwende ihn meist nur für Aussenlagen oder für sehr robuste Messer.

C100

Ein unlegierter Kohlenstoffstahl mit einem hohen Gehalt von etwa 1 % C. Er ist sehr feinkörnig und daher für Kochmesser mit feinen Schneiden geeignet. Man bekommt eine sehr hohe Schärfe muss diese aber regelmässig nachschleifen, was dafür auch schnell geht. Viele japanische Kochmesser werden aus ähnlichen Stählen gemacht.

1.3505

Ein legierter Kugellagerstahl, ähnlich dem C100 jedoch zusätzlich mit 1.5% Chrom. Ich verwende ihn gerne er ergibt eine sehr agressive Schärfe und hält diese auch einigermassen lang.
Er kann für Küchenmesser wie auch Outdoormesser verwendet werden. Er bringt auch schöne Härtelinien und kann im Damast eingesetzt werden, wenn er auch nicht so leicht zu verschweissen ist aufgrund seinen Chrom Anteils.

1.2442

Ein hochlegierter Werkzeugstahl mit rund 2% Wolfram. Mein persönlicher Favorit wenn es um Küchenmesser geht, ist aber auch noch zäh genug für Outdoor-Messer.
Im Damast zeichnet er dunkel und ist gut schweissbar. Ein Stahl der wirklich hart wird und diese Härte auch lange behält. Das Nachschärfen ist dann entsprechend etwas mühsamer.
Leider ist der Stahl aktuell nicht mehr erhältlich und auch mein Vorrat geht langsam zu Ende.

1.2513 TWR

Ein Werkzeugstahl ähnlich dem 1.2442 aber mit etwas mehr Kohlenstoff und Vanadium dafür etwas weniger Wolfram. Der Stahl wurde von Böhler das letzte mal in den 1970'er erschmolzen.
Im Damast zeichnet er dunkel und ist gut schweissbar. Er ist dem Aogami (Blauer Papierstahl) ähnlich der für hochwertigen Japan-Messer oft verwendet wird.
Ein Stahl der wirklich hart wird und für feinste Schneiden geeiget ist.
Ich habe einen begrenzten Vorrat davon.

Apex Ultra

Ein moderner Hochleistungs-Kohlenstoffstahl, mit 2.6% Wolfram etwas Vanadium und Chrom für extreme Schärfe und Präzision. Er wurde explizit als Messerstahl entwickelt.
Er kombiniert eine hohe Härte, exzellente Schnitthaltigkeit und gute Zähigkeit. Aufgrund seines hohen Preises habe ihn bisher nur als Schneidlage zwischen 2 Damastschichten verwendet.
Er hat sogar eine eigene Homepage: Apex Ultra Steel

Niolox (1.4153.03)

Wenn es ein rostträger Stahl sein soll, verwende ich Niolox, er bietet eine gute Balance zwischen Härte, Zähigkeit und Korrosionsbeständigkeit.
Er enthält Niob das sehr feine Carbide bildet , dadurch lassen sich relativ feine Schneiden fertigen.
Für Küchen- wie auch Outdoormesser ist er geeignet. Ich schmiede ihn nicht sondern arbeite die Form aus Stahlstreifen heraus.



meine favorisierten Holzsorten

Ob man einheimische Sorten bevorzugt oder lieber exotische Hölzer, ist jedem selber überlassen.
Zu bedenken ist einfach dies; häufig in feuchter Umgebung (Küche, Jagd) eingesetzt bedürfen unsere einheimischen Holzarten etwas mehr Pflege. Will heissen, trocken wischen nach getaner Arbeit und ab und zu mal ein ölen.
Aufgrund der höheren Dichte und weniger Poren sind die Exoten da wesentlich unempfindlicher obleich auch sie eine Pflege schätzen und einfach länger schön bleiben.
Als Alternative gibt es noch die meist sehr attraktiven und oft gefärbten stabilisierten Hölzer die wirklich kaum Pflege benötigen.

Holz

Apfelbaum
Ein eher helles Holz das wenn, dann eine feine Maserung hat, es liegt angenehm in der Hand.
Für einheimisches Holz ist es eher hart und dicht.

Holz

Birnbaum
Das Holz ist meist etwas dunkler und feiner in der Struktur als Apfel.
Für einheimisches Holz ist es ebenfalls eher hart und dicht.

Holz

Kirsche
Optisch ein sehr schönes Holz
Es ist etwas weicher als Apfel und Birne aber aufgrund seiner meist schönen Struktur gut als Griff zu verwenden.

Holz

Zwetschge
Eines der edelsten einheimischen Hölzern aufgrund seiner schönen und lebendigen Optik. Oft finden sich violette Streifen darin, leider verblassen die mit der Zeit.
Für ein einheimisches Holz ist es sehr hart und dicht.

Holz

Nussbaum
Mit seiner eleganten, dunkelbraunen bis schwarzbraunen Farbe, oft mit feinen, kontrastreichen Maserungen ist Nussbaum ein sehr schönes Holz und gut geeignet für Griffe.
Es ist mittel hart und etwas offen poriger als Fruchthölzer.
Ich imprägniere Nussbaum meist mit Leinoel im Vakuum um es besser vor Feuchtigkeit zu schützen.
Der oben abgebildete Griff ist mir Leinoel behandelt und dadurch dunkler geworden als das original Holz.

Holz

Eibe
Das Splintholz ist meist hell, das Kernholz rötlich-braun.
Das Holz der Eibe ist dicht und stabil aber nicht übermässig schwer.
Eibe ist eine gute Wahl wenn man etwas einheimisches und ziemlich helles bevorzugt.

Holz

Rebe
Das Holz von älteren Rebstöcken bietet farblich interessante Aspekte. Es ist aufgrund vom langsamen Wachstum ziemlich hart, leider aber auch sehr rissig.
Ich habe es bisher nur einmal verwendet für einen schmalen Griff. Grössere Dimensioen sind schwierig zu finden.
Auf dem Bild sind Abschnitte von einem über 20 jährigen PinotNoir Stock zu sehen.

Holz

Buche
Das doch eher helle und meist gleichmässige Holz setze ich eigentlich nur ein wenn es vom Stockschwamm (Pilz) befallen ist. Die dadurch entstandenen unregelmässigen und schwarzen Linien können es sehr interessant machen.
Buche ist im vergleich mit den Fruchthölzern sehr hart.
Der oben abgebildete Griff wurde rot gefärbt und mit Leinoel stabilisiert.

Holz

Robinie (falsche Akazie)
Das Holz gehört bei den einheimischen zu den härtesten, dichtestens und widerstandsfähigsten. Es hat wenig Neigung zum splittern oder brechen.
Mit seinem helleren Grundton und der lebhaften Maserung wirkt es sehr dekorativ.
Dies alles macht es unter den europäischen Hölzern zu einem der am besten geeigneten für Messergriffe.

Holz

Goldregen
Unter den heimischen Hölzern liefert der Goldregenbaum eines der dunkelsten Hölzer, es ist meist noch mit schwarzen Linien durchzogen und dadurch optisch sehr interessant.
Mit einer Dichte von 0.8-0.9 gehört er zu den schwersten und härtesten europäischen Holzarten. Insgesammt also sehr gut für Griffe geeignet.

Holz

Flieder
Es ist ein eher seltenes einheimisches Holz, das praktisch nur anfällt wenn ältere Flieder-Sträucher entfernt werden müssen.
Flieder ist ein helleres Holz das oft kräftige zum Teil violette Maserung aufweist. Das Violett verblasst mit der Zeit nicht.
Danaben ist es auch noch sehr hart und dicht (eines der dichtesten einheimischen Hölzer) was es zu einem sehr aktraktiven Holz für Griffe macht.

Holz

Olive
Das Holz des Ölbaumes besticht oft durch wunderschöne Maserung, sein mittleres Braun und sein näturlich enthaltenes Öl machen es zu einem vervorragendem Holz für Messergriffe.
Olive ist härter und schwerer als unsere einheimischen Hölzer aber nicht ganz so wie Grenadill oder Pink Ivory.
Es bietet immer eine sehr angenehme Haptik.
Ich setze Olivenholz aus Europa und teilweise aus Südafrika ein.

Holz

Grenadill
Auch African Blackwood genannt ist ein tief dunkelbraunes bis schwarzes Holz, das nur wenig Maserung erkennen lässt. Es ist eines der härtesten und dichtesten Hölzern weltweit.
Mit einer Dichte von über 1 schwimmt es nicht mehr.
Es lässt sich sehr gut für Griffe einsetzen, da es praktisch keine Poren hat lässt es sich auch schön polieren.
Grenadill wurde ursprünglich zum Bau von Klarinetten verwendet, da es kaum Feuchtigkeit aufnimmt.
Ich beziehe Grenadill aus Südafrika von ProSono.

Holz

Ebenholz
Eines der bekanntesten und begehrtesten Hölzer weltweit, tief schwarz, je nach Herkunft meist ohne Maserung, es ist sehr hart und schwer. Im Verlgeich mit Grenadil weisst es kleine Poren auf.
Ein edles und seltenes Holz das bestens für Griffe geeignet ist und einen schönen Kontrast zu allem Hellen liefert.
Es kommt in Südamerika, Afrika und Asien vor und je nach genauer Herkunft kann es CITES gelistet sein.

Holz

Pink Ivory
Rosa Elfenbein wird es genannt weil es sehr dicht und hart ist und aus Afrika kommt, fast wie echtes Elfenbein.
Die anfangs sehr intensive rosa-rote Färbung ändert sich mit der Zeit ins leicht bräunliche kann aber mit feinem Schleifpapier wieder intensiviert werden.
Da es so gut wie gar keine Feutigkeit aufnimmt ist es hervorragend für Küchen- wie Outdoor-Messer geeignet.
Ich beziehe Grenadill aus Südafrika von ProSono.

Holz

Padouk
Das Holz verwende ich sehr gerne wegen seiner schönen Farbe die von orange bis dunkelrot reichen kann.
Es ist von der Härte und Dichte her etwa mit Olive vergleichbar und ist ziemlich resistent gegen Feuchtigkeit.
Bei der Verarbeitung riecht es nach Grapefruit.
Padouk wächst in Afrika und Asien, ich verwende meist Padouk aus Thailand.

Holz

Purple Heart (auch als Amarant bekannt)
Es sticht natürlich hervor durch seine intensive violette Farbe, die auch nach Jahren nicht verblasst.
Das Holz ist sehr hart und von der Dichte her mit Olive vergleichbar.
Ein bestens für Messer geeignetes Holz das ungewöhnliche Akzente setzt.

Holz

Wüsteneisenholz
Das wohl edelste Griffholz.
Meist satt Braun mit etwas Maserung ist es sehr hart und dicht.
Wie der Name schon sagt, wächst es in der Wüste (USA/Mexiko) wo das Sammeln stark reglementiert ist, entsprechend teuer ist es.

Holz

Ceylon Eisenholz (Mesua Ferrea)
Ein extrem hartes wie auch dichtes Holz, das kaum Feuchtigkeit aufnimmt. Es ist sehr formstabil und verzieht sich kaum was es sehr geeignet macht für Griffe.
Die braune Farbe tendiert oft ins Dunkelrote hinein was es sehr attaktiv wirkt. Das Holz lässt sich leicht polieren wobei es einen fast irisierenden Glanz bekommt.
Es ist nicht Cites gelistet aber trotzdem nicht leicht zu bekommen.

Holz

Maserholz
Das ist keine Baumart sondern die Bezeichnung für natürliche Wuchsanomalien im Baum.
Das können sein Knoten, Verwachsungen oder Tumore die sich meist in Knollen äussern und auffällige, oft chaotische Maserung zeigen.
Auftreten können diese Anomalien sowohl bei einheimischen wie auch bei exotischen Hölzern.
Im Bild ein Stück einer Buchen-Knolle und ein Stück australischen Red-Mallee.

Holz

Zebrano
Es errinnert durch seine markante Maserung an die Streifen eines Zebras, daher sein Name.
Etwas leichter als die meisten anderen Exoten ist es jedoch sehr widerstansfähig und daher gut für Griffe geeignet.

Holz

Thuja
Es wird meist Wurzelholz verwendet das dann oft Maserwuchs aufweisst (wie auch auf dem Bild).
Es ist eher ein mittelhartes Holz und tendiert etwas zur Bildung von kleinen Rissen, es lässt sich sehr schön polieren wodurch die Maserung dann noch mehr zur Geltung kommt.
Ein besonderes Merkmal von Thuja-Holz ist sein angenehmer, aromatischer Duft, der an Harz und Gewürze erinnert.

Holz

Cocobolo
Es wird wegen seiner intensiven Farbvielfalt geschätzt, oft hat es auch schwarze Streifen drin was es noch attraktiver macht.
Weil es sehr hart, dicht und widerstandsfähig ist gehört es zu den dauerhaftesten Hölzern der Welt und macht es zu einer perfekte Wahl als Griffholz.
Das Holz ist seit 2017 auf der CITES-Liste was den Handel stark reguliert.

Holz

Siam Rosewood
Eines meiner Lieblingshölzer. Es weisst ein sattes braun auf das farblich an Schokolade erinnert und es riecht bei der Verarbeitung auch danach.
Es ist hart und schwer was es zu einem beliebten Holz für Möbel und Kunstgegenstände macht.
Das Holz ist seit 2013 auf der CITES-Liste was den Handel stark reguliert.

Holz

Bocote
Es stammt aus Mittel- und Südamerika und bietet mit seinen abwechslungreichen dunklen Streifen ein attraktive Bild. Es ist relativ hart und dicht ist somit bestens für Griffe geeignet.
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Holz

Fernambuk
Der aus Brasilien stammende Fernambuk besticht durch seine leuchtend orange-rote Farbe wie mit der Zeit nur wenig nachdunkelt.
Es ist schwer und dicht was ihm eine angenehme Haptik verleiht, es wird auch für Geigenbögen verwendet.
Das Holz ist seit 2007 auf der CITES-Liste was den Handel stark reguliert.

Holz

Mopana
Es ist ein sehr dichtes (Dichte über 1.0), hartes und widerstansfähiges Holz das aus dem südlichen Afrika stammt und dort häufig vorkommt. Ein sogenanntes Klangholz das ähnlich wie Grenadill für verschiedene Musikinstumente verwendet wird.
Mopane hat eine warme, hell- bis rötlich-braune Farbe und weisst meist eine feine, gleichmässige Maserung auf und ergibt langlebige und pflegearme Messergriffe.
Ich beziehe Mopane aus Südafrika von ProSono.

Holz

Red Mallee
Dabei handelt es sich um Holz von diversen Eukalyptusarten, die in Australien heimisch sind
Es ist bekannt für seine warme, rötlich-braune bis tiefrote Farbe, die oft von helleren Tönen durchzogen ist. Das abgebildete Stück ist Wurzelholz mit Maserstruktur.
Das Holz ist dicht und widerstandsfähig weisst jedoch oft kleine Risse auf, die während der Verarbeitung zum Griff gefüllt werden.

Holz

Lace Sheoak
Dieses Holz kommt aus den trockenen Regionen von Australien.
Es hat eine warme, orangefarbene bis rötlich-braune Grundfarbe. Das Spezielle an diesem Holz ist seine Maserung in einem feinen, spitz zulaufendes Muster, das an Spitzen oder Flammen errinnert, daher kommt der Name Lace (Spitze).
Das Holz ist ziemlich hart und dicht und deswegen gut für Griffe geeignet.

Holz

Tambotie
Es wird oft auch afrikanisches Sandelholz oder afrikanische Cocobolo genannt, ist mit beiden Arten aber nicht verwandt. Es ist von mittel-brauner Farbe ist meist mit einer feinen, dunkleren Maserung durchzogen, damit erinnert es an Cocobolo steht aber im Vergleich zu diesem nicht auf der CITES-Liste.
Es ist hart und gut geeignet für Griffe.

Holz

Medang Maser
Das Holz ist in südostasien weit verbreitet, es gehört zu den Lorbeergewächsen.
Es hat eine goldbraune Farbe und weisst wolkige, wirbelartige Strukturen auf.
Es ist ein relativ leichtes Holz mit mittlerer Härte und ergibt durch die Maserung sehr schöne Griffe.